Profil

Patrick Schneider, *1978…Selbstbestimmte Pflege Patrick Schneider

… authentisch, humorvoll, ernst und nachdenklich.

Familie, Ehrlichkeit, Authentizität, Bescheidenheit, Gerechtigkeit und Freiheit, all diese Werte sind mir wichtig.

Noch wichtiger ist für mich, diese in Einklang zu halten. Gelingt mir dies einmal nicht, so betrachte ich die daraus entstehende Aufgabe zur Lösung dieses Ungleichgewichtes als Geschenk, an dem ich wachsen kann.

Durch meine Lebenserfahrung, sowohl positiv als auch negativ habe ich gelernt, auch in vermeintlich perspektivlosen Zeiten nie aufzugeben und einen Weg zum Ziel zu finden.

Mein inneres Gleichgewicht finde und stärke ich im Kreise meiner Familie (verheiratet, 2 Kinder) und während des Laufens (halb Marathon / Marathon Distanzen).

Mit der Ausbildung zum Krankenpfleger von 19961999 in Hamm Heessen an der
St. Barbara-Klinik lernte ich durch den engen Kontakt am und mit Menschen eine neue Ansicht der Dinge. Eigenständig erledigte ich als Zivildienstleistender meine Arbeit in der mobilen Pflege der Diakonie-Ost in Hamm für 10 Monate und kehrte zurück in die St. Barbara-Klinik auf die Operative Intensivstation. Da die Klinik ein sehr großes operatives Spektrum abdeckt, konnte ich sehr viel  lernen. Viele Schicksale sah ich in dieser Zeit, und diese motivierten mich positiv meine Fachweiterbildung 2002 zum Fachkrankenpfleger für Anästhesie- und Intensivpflege zu absolvieren und 2004 erfolgreich abzuschließen. Nach dem Abschluss engagierte ich mich sehr auf der Station und erarbeitete einen neuen Einarbeitungsleitfaden mit meinen Kollegen/innen. Ich war auch Sicherheitsbeauftragter der Station. Kurz darauf befand ich mich in einen Gespräch mit meiner damaligen Stationsleitung und meiner Pflegedienstleitung. In diesem Gespräch habe ich – auch auf Anraten meiner Pflegedienstleitung – die Entscheidung gefällt, ein Studium zu beginnen. Berufsbegleitend absolvierte ich mein Studium neben der Arbeit und meinen ersten Kind.

Selbstbestimmte Pflege Patrick Schneider2008 mit der Geburt des zweiten Kindes die Elternzeit und konnte mich nun intensiv meinen Studium (und Kindern) widmen. Ende 2009 brach ich die Elternzeit vorzeitig ab und übernahm bis Mitte 2010 ein Pilotprojekt als Ebenenleitung. Diese Zeit prägte mich sehr und erweiterte meine Grenzen. Es folgte eine Auszeit und die Suche nach etwas anderem. Ende 2010 fing ich als kaufmännischer Mitarbeiter an und befasste mich in dieser Zeit mit der Implementierung eines neuen Warenwirtschaftssystems und eines Kalkulationsprogrammes. Zudem baute ich als stellv. Betriebsleitung eine Zweitfiliale auf.  Ende 2013 kehrte ich in die Pflege zurück und machte mich als Freiberuflicher Fachkrankenpfleger selbstständig.

Ich hatte einen neuen Sinn in meiner Arbeit entdeckt und habe seitdem Freude und mein Engagement wieder gefunden. Blickrichtend auf den Studienabschluss befasste ich mich nun sehr intensiv mit der Personalentwicklung und begann 20142015 die Ausbildung zum Pflege- und Sozialcoach. Nun konnte ich die Freiberuflichkeit in der Pflege und das Coaching (Personalentwicklung) verbinden und 2015  erstmals in verschiedenen Kliniken ausführen.

2016 werde ich mein Studium abschließen, und dies mit einer Diplomarbeit, mit der ich mich identifizieren kann.

Der Titel der Arbeit “Anwendung und Wirksamkeit von Coaching im Pflegemanagement
– Phänomenologische Herangehensweise im Führungs- und Leitungsverständnis“.